Celenus Klinik Algos Ernährungsberaterin steht vor einer um einen Tisch sitzenden Kleingruppe

Celenus Audio-Aquafitness-Programm

Neben der qualitativ hochwertigen Betreuung durch das ärztliche und therapeutische Fachpersonal können die Patienten der Celenus Algos Fachklinik ab sofort ihr eigener Trainer sein. Möglich macht das ein wasserfester MP3-Player, auf dem drei verschiedene Audio-Aquafitness-Programme gespeichert sind.

Übungen, welche den Patienten bereits aus der Wassergymnastik während der Rehabilitation bekannt sind, wurden zum nachhören aufgezeichnet. So kann der Patient sowohl in seiner therapiefreien Zeit in der Rehaklinik als auch zu Hause die Übungen in Eigenregie durchführen. Auf den Therapieerfolg hat die konsequente und langfristige Wiederholung der Trainingseinheiten einen nachhaltig positiven Einfluss. 

Nicht nur für die Patienten, auch für die Mitarbeiter der Celenus Algos Fachklinik, ist das Konzept eine neue Erfahrung in Richtung innovativer Therapieformen. Zunächst galt es entsprechende Texte zur Übungsanleitung für die ausgewählten Sportgeräte Poolnudel, Stab und Aqua Discs zu entwerfen, was leichter gesagt als getan war. Bei der Erklärung der Übungen muss der Therapeut vollständig auf Mimik und Gestik verzichten, was eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Bewegungsabläufe nötig macht. Nachdem im Tonstudio in Bad Kösen erste Testaufnahmen zum Stimmengebrauch der Mitarbeiter gemacht und die Hintergrundmusik ausgewählt wurde, konnte die eigentliche Arbeit beginnen. 

Die Aufzeichnung der Aquafitness-Programme fand unter fachmännischer Anleitung von Alexander Dietz statt, der mit seiner Metalcore-Band Heaven Shall Burn diese Jahr bereits auf Europa-Tournee war. Wer kann schon behaupten bei einem Profimusiker Tonaufnahmen zu machen?! Für einige Mitarbeiter wurde dies zur Realität, denn ihr neuer Arbeitsplatz war für drei Tage das Tonstudio. „Es war gar nicht so einfach die Texte fehlerfrei in das Mikrofon zu sprechen“, merkte die Physiotherapeutin Diana Hoppert abschließend an. Manche Sätze mussten aufgrund falscher Aussprache, Intonationsfehler, schlechter Atemtechnik oder Dialekt bis zu 20 Mal wiederholt werden. Dennoch verloren die Mitarbeiter nie ihre gute Laune und verhielten sich äußerst professionell. 

Nach ersten Bearbeitungen (Schnitt, Tonhöhen etc.) wurden die Audiodateien mit ausgewählten Patienten und Familienangehörigen von Mitarbeitern einer intensiven Testphase unterzogen. Mittlerweile sind die finalen Versionen im Einsatz und die wasserfesten MP3-Player erfreuen sich bei den Patienten großer Beliebtheit.

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Matthias Brudel und Diana Hoppert testen im Tonstudio das Timing der Übungen 

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Testphase in der Klinik

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Unsere Mitarbeiter im Tonstudio: Sandra Wohlfarth, Matthias Brudel, Diana Hoppert (v.l.n.r.)